Weißt Du schon was Du nach Deinem Studium machen willst?

Hast Du Dich schon für oder gegen eine Promotion entschieden?

Hast Du viele Fragen Deine Zukunft betreffend, die Dir bis jetzt niemand beantworten konnte?

Es gibt viele Gründe, sich einen Mentor zu suchen. Und es gibt mittlerweile verschiedenste Mentoring-Programme, für Schüler, Studenten, Führungskräfte, Existenzgründer und und und.

Mentoring ist die Beziehung zwischen einer noch unerfahrenen Person (Mentee) und einer erfahrenen Person (MentorIn), wobei der Mentor/die Mentorin dem/der Mentee als Vorbild und Ansprechpartner zur Verfügung steht. Dieses Mentoring-Paar nennt man Tandem. Das klingt jetzt erst mal nicht besonders spannend – ist es aber! Ich kann Dir nur empfehlen Dich nach Mentoring-Programmen in Deinem Umfeld umzuschauen und aktiv daran teilzunehmen. Mentoring ist nicht sehr zeitaufwändig, bringt aber richtig viel: Antworten, Impulse, Orientierung, Kontakte, Persönlichkeitsentwicklung, Pluspunkte für den Lebenslauf und vieles mehr.

Am besten erkläre ich Dir Mentoring anhand meiner eigenen Erfahrung:

2003 habe ich als Biologie-Studentin an der Goethe Uni Frankfurt von dem MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik erfahren und mich angemeldet. Mir wurde eine berufserfahrene Biologin als Mentorin zugeteilt, die mir ihren Werdegang erzählt hat und mir bei meiner ersten Bewerbung geholfen hat. An meiner Uni gab es damals keine Karriereberatung und da ich nicht promovieren und nicht in einem Labor arbeiten wollte, wusste ich nicht was ich nach dem Studium alternativ machen könnte. Meiner Mentorin habe ich zu verdanken, dass ich von dem Beruf des Klinischen Monitors erfahren habe, als der ich 2005 ins Berufsleben eingestiegen bin. Durch die Gespräche mit ihr habe ich einen Einblick in den Beruf bekommen und konnte im Vorstellungsgespräch dadurch punkten.

Auch im Beruf wurde mir ein Mentor zur Seite gestellt, ein erfahrener Kollege, der sich regelmäßig mit mir zusammengesetzt hat, um mir all meine Fragen zu beantworten. Das hat mir Sicherheit gegeben und mir die Einarbeitung extrem erleichtert. Später war ich auch Mentor für Berufsanfänger und konnte ihnen meine Erfahrungen weitergeben. Die Fragen die mir gestellt wurden haben mir auch selbst geholfen Prozesse besser zu verstehen und zu erklären.

Heute bin ich Mentorin im MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik und begleite eine Biologie-Studentin ein Jahr lang. Wir werden zusammen berufliche Möglichkeiten ausarbeiten, Vor- und Nachteile einer Promotion besprechen, ihre Bewerbungsunterlagen optimieren und uns gemeinsam auf Vorstellungsgespräche vorbereiten. Und natürlich werde ich sie in mein Netzwerk integrieren und Kontakte herstellen, die ihr bei der Berufsfindung helfen können. Der Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms und die Teilnahme an Seminaren runden das Mentoring-Programm ab. Auch als MentorIn kann man also nur gewinnen. Durch die Fragen der Mentee reflektiert man noch einmal seinen eigenen Werdegang, lernt konstruktives Feedback zu geben, als Vorbild zu agieren, Netzwerken und vieles mehr.

Es gibt auch schon Mentoring-Programme für Schüler wie z.B. ROCK YOUR LIFE!, wo Studenten die Mentoren für benachteiligte Schüler sind und sie auf ihrem Weg in den Beruf begleiten. Wenn Du also Lust hast die Rolle eines Mentors zu übernehmen, melde Dich an.

Für junge Führungskräfte ist ein Mentoring auch extrem sinnvoll, um ihre eigene Arbeit zu reflektieren und Erfahrungen auszutauschen. Oft fällt es uns leichter mit einem unabhängigen Mentor als mit dem eigenen Vorgesetzten über Schwierigkeiten und Ängste zu sprechen. Hier kann ich zum Beispiel den Berufsverband für Fach- und Führungskräfte „DIE FÜHRUNGSKRÄFTE“ empfehlen, die übrigens eine kostenlose Mitgliedschaft für Studenten anbieten.

Mentoring ist nebenbei auch noch ein Pluspunkt in Deinem Lebenslauf und kann im Vorstellungsgespräch sehr gut eingesetzt werden, um Dein Engagement und Deine Kompetenzen unter Beweis zu stellen.

Die folgenden Schlüsselqualifikationen kann man mit Hilfe von Mentoring entwickeln:

Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Eigeninitiative, Zielstrebigkeit, Auftreten, Selbstpräsentation, Entscheidungsfähigkeit, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Kritikfähigkeit, Toleranz, Organisationsfähigkeit, Analysefähigkeit, Beratungskompetenz, Führungskompetenzen…

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mentoring-Kooperation sind natürlich Offenheit, Vertrauen und Verbindlichkeit. Und klare Ziele, die der Mentee formulieren sollte, damit er aus der Zusammenarbeit auch möglichst viel für sich mitnehmen kann.

In diesen Mentoring-Programmen bin ich aktiv:

MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik

Rock your life! Mentoring – Wir bauen Brücken zwischen Schülern, Studierenden und Unternehmen. Deutschlandweit

Impuls – Networking und Mentoring für junge Unternehmen

Hole Dir meine kostenlose Merkliste Vorstellungsgespräch!

Ich schenke Dir meine Merkliste, mit der Du Dich optimal auf Dein nächstes Vorstellungsgespräch vorbereiten kannst und in der Aufregung nichts vergisst.

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